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Sundowner in Wemeldinge


Kategorien: Alle Online Tagebuch

22.04.2018, 19:59

Richtung offene See...

Heute erst mal Waschtag gehabt, nachdem Sven und Simone abgereist sind. Die Woche hat echt Spaß gemacht. Große Wäsche. Bettzeug und Handtücher von den Mitseglern, eigene Wäsche und noch paar Putzlappen. 2 Maschinen und 2 mal Trockner. Alles wieder clean. Dann haben wir heute Mittag gegen 14.30 abgelegt Richtung Zeeland Brücke. Die macht nur unxx.25 und um xx.55 für 10 Minuten auf. 16.15 waren wir vor der Brücke. Super ausgerechnet. Langsam kommt Routine rein.

Weitere Berechnung: wir können nur zwischen 18.30 und 33.20 in den Hafen der Roompot-Marina rein. Sonst reicht uns das Wasser nicht. Hafeneinfahrt um 18.31 passiert. Genial.

Ziemlich schlecht aufgeräumte Marina, die eigentlich die Bezeichnung nicht verdient. Aber wir liegen fest und sicher und heute Abend wird lecker Spargel gekocht.

Morgen rechne ich weiter… Hochwasser, Niedrigwasser, Schleusenzeit, Hafen Ankunft. Morgen solls nach Zeebrugge gehen. Bin gespannt. Das Wetter wird schlechter. Nich so gut.


Redakteur

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20.04.2018, 10:19

Kanäle, Kanäle, Brücken, Brücken...

Kanäle und nochmal Kanäle. Brücken und immer wieder Brücken. Gestern haben wir um 0900 Uhr den Hafen verlassen. Sind durch wunderschöne Kanäle durch verträumte Ortschaften gefahren. Enge Wasserwege mit Brücken und Gegenverkehr. An einer Brücke müssen wir warten. Wir machen fest und bringen logischerweise die Fender aus. Wie sich das gehört. Ein Kiesschiff kommt uns entgegen und als der fast durch ist, springt die Ampel auf unserer Seite auf grün. Wir machen hinten schon mal die Leine los wollen gerade ab legen, da zieht uns der Sog des Frachters zur Seite. Die eine Fenderleine meint, sie müsse sich um einen Poller wickeln und schon ist Druck drauf.
Keine Chance für unseren Fender. Er gibt auf und verabschiedet sich Richtung achteraus… So was Blödes. Die sind nicht billig. Gott sei Dank können wir größeren Schaden verhindern.

Im weiteren Verlauf der Reise kommen wir an Rotterdam vorbei. Industriebiete ohne Ende, Große Schiffe ohne Ende und die Fahrwasser werden breiter. Auch kommen wir in erste Gebiete mit Gezeitenströmen. 2 kn entgegen, wie soll es anders sein.

Wir entscheiden uns zum Anlegen in den Stadthafen von Dordrecht zu gehen. In der Seekarte sind bei Niedrigwasser in der Einfahrt nur 10 cm angegeben, also informieren wir uns per Telefon beim Hafenmeister.

Der ist sehr freundlich und hilfsbereit und wir bekommen die Auskunft, dass er für uns einen Liegeplatz hat und der Hafen auch bei NW angelaufen werden kann.

Sehr schöner Hafen mitten in der Stadt und beste Infrastruktur erwarten uns. Alle freuen sich.

Morgen geht´s nach Sint Annaland. Da war ich schon oft. Yachten angucken bei De Valk. Und Fender kaufen müssen wir. ;-)


18.04.2018, 18:14

Staande Mast Route

Ich denk immer, ich hab schon viel erlebt. Aber das gestern Nacht warf der absolute Hammer.

Pünktlich, wie vom Schleusenwärter bestellt, waren wir um 23.00 Uhr an der ersten Schleuse. Die wird auch tatsächlich zeitnah geöffnet und dann stehen wir vor der ersten von 14 Brücken. Eingesperrt quasi. Wir legen uns vor einen augenscheinlich unbewohnten Rahsegler und warten. Warten, warten.... eine Stunde tut sich nix. Wahrscheinlich guckt der Fußball oder so. Plötzlich: Die Ampel spring von rot/rot auf rot/grün. Wir freuen uns. Und offensichtlich auch das Rah-"Monster" hinter uns. Der legt zeitgleich ab. und kommt immer näher. Hinter der Brücke gleich die zweite und wenig Platz. Über Funk kriege ich mit, wie der Rah-Skipper auf holländisch über "die duitse Segeljacht" redet. Der meint uns.

Beschwert er sich jetzt? Keine Ahnung. Dann die Erleichterung. Er spricht uns über Funk auf deutsch an und bittet vor bei zu dürfen, weil er uns durch seinen mächtigen Klüverbaum nicht sehen kann und Angst hat uns zu rammen. Nett - oder?

Wir lassen Ihn mit seinem Stinkediesel vorbei und er bedankt sich freundlich. Vor der Eisenbahnbrücke müssen wir beide wieder anlegen. Er mach fest und sagt,dass wir uns neben ihn legen können, weil es keine andere Möglichkeiten gibt, nehmen wir dankend an.

Jetzt heißt es warten, denn die Eisenbahnbrücke ist riesig und die wird nur um 02.30 Uhr geöffnet. Er ist Berufsskipper und sagt, dass wir ihm folgen sollen, damit wir zügiger durch die Amsterdam Kanäle kommen. Saubere Sache. Denn für ihn machen sie manchmal früher auf.

Auch vor der großartigen Autobahnbrücke der A9 müssen wir bis 05.00 Uhr warten. Dann wird geöffnet. Wie ein Fächer geht das Teil auf. bestimmt 60 Meter breit. Mit unserem fast 20 Meter hohen Mast passen wir halt nirgends durch.

Die Passage durch die Kanäle mitten in der Nacht ist fabelhaft. Passanten, die noch wach sind zu dieser Stunde grüßen uns freundlich.

Gegen 06.00 Uhr sind wir durch Amsterdam. Der Rah Mann verabschiedet sich und wir winken ihm auch zu und wünschen uns gegenseitig gute Weiterreise. Wir biegen links ab in einen anderen Kanal. Er muss am Freitag in Antwerpen sein.

Um kurz nach sieben legen wir in Noorderhem an. Alle sind recht durch gefroren und müde. Trotzdem toll.

Redakteur

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16.04.2018, 18:56

Amsterdam...

Heute sind wir in Amsterdam angekommen. Spannende Einfahrt mit den mittelgroßen Pötten um die Wette gefahren. Der Straßenverkehr wird angehalten, wenn wir durch die Brücken fahren. Wer kann der kann....

Jetzt liegen wir eigentlich mitten in der Stadt. Amsterdam Marina. Tolle Sanitäranlagen sagt Sven. Der muss es ja wissen. Ist schließlich unser "Duschkönig". Simone kocht lecker und alle sind glücklich.

Morgen Sightseeing in Amsterdam und nachts geht die Eisenbahnbrücke auf. Um 01.00 Uhr. Nachtfahrt durch Amsterdam ist angesagt. Spannend.

Heute nochmal unsere BSH Beleuchtung gecheckt. Alles in Ordnung. Kann losgehen. Mit der BEFANA... 100 % zufrieden. Geiles Schiff. Der Skipper freut sich.

Eins stört mich aber... wir haben seit Tagen immer wieder Wasser in der Bilge und net wirklich eine Ahnung, wo es herkommt. Muss ich unbedingt beobachten.


15.04.2018, 20:35

Die erste Etappe

So… die erste Teiletappe unseres Törns ist geschafft.28,5 von insgesamt ca. 2.800 Seemeilen. Ijsselmeer… eigentlich bin ich froh, wenn ich dich hinter mir habe. Erst bisschen Wind, dann wieder nix, erst bewölkt, dann Nebel, dann Sonne, dann wieder Regen. Mal warm und Jacke aus, dann wieder kalt und 2 Jacken an.

Mann… das hab ich nicht bestellt.

Aber auch der schrecklichste Tag ist mal zu Ende und die Befana liegt sicher im Stadthafen von Volendam. Touristisch, laut, teuer… Chinesen, Japaner, Iraner, Italiener, Engländer… die finden das alle geil hier. Ich nicht…

Morgen geht´s weiter. Nach Amsterdam. Mit dem Boot mitten in die Stadt. Spannend!!



Redakteur

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13.04.2018, 20:17

Alles in Butter aufem Kutter

Heute war Arbeitstag. Der letzte anstrengende Arbeitstag. Alle Winschen auf Vordermann gebracht. Ich muss sagen, Neoval ist das geilste Zeug, was es für Geld zu kaufen gibt.Die Winschen laufen fast von alleine.

Marc von der Wanda ist ein gaaanz netter Typ. hat heute meine Mast-Elektronik gecheckt. und jetzt scheint alles zu funktionieren. Übermorgen starten wir. Egal was noch kommt. Und meiner Süßen hab ich heut noch eine Bestellung aufgedrückt.

Spargel aus dem hessischen Ried. Hier gibt es echt nur Müll zu essen. Ich freu mich auf Schnitzel, Salzkartoffel und Spargelgemüse. Wer weiß, was uns in England erwartet...

Aber morgen kommen erst mal Sven und Simone. Ich freu mich auf die beiden. Die BEFANA und ich sind bereit....

Redakteur

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12.04.2018, 16:52

Die letzten Tage in Holland

Heute ist es mal wieder kalt. Bedeckt draußen und der Wind hat in Böen heute morgen mit 20 kn übers Deck gefegt. Gott sei Dank aus Osten und somit sitz ich in meiner Kuchenbude trocken und warm.
Ich hab immer noch ein kleines Problem mit meinem Schaltpanel für die 12 Volt Elektrik und bekomme das einfach nicht hin. Aber ich bin zuversichtlich.

Na wenigstens hat der Zubehör Händler heute angerufen, dass mein Funkgerät wieder da ist. Da hab ich dann am Samstag Arbeit, das Teil wieder einzubauen.

Morgen geht´s ans Polieren des Hecks und der Winschen. Kann mich bei dem kalte Wetter nicht dazu aufraffen. Dafür heute effektiv Bürotag. Auch mal was.

Am Samstag kommen Sven und Simone und bringen Leben in die Bude. Wird auch Zeit, dass wir hier weg kommen. Immer nur Pyramide gucken ist auf Dauer langweilig. Außerdem ist hier im Hafen im Moment nix los. Nur die WANDA ist noch bewohnt. Netter Mann mit Berner Sennhund.

Vielleicht kennt er sich ja mit der Elektrik besser aus als ich. Mal sehen.

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Redakteur

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11.04.2018, 12:24

Fast alles geschafft...

Die BEFANA ist wieder in Ihrem Element.

Viel gearbeitet die letzten Wochen. Dazu gilt mein besonderer Dank meiner lieben Frau. Wir haben hart geschuftet und gelitten, bei diesen eisigen Temperaturen.Gott sei Dank hat Mary, unsere Webasto Heizung, gut funktioniert. Und wir sind nicht erfroren.

Und alles gemacht ist auch schon... Unterwasserschiff abgeschliffen, neues Antifouling drauf, das Deck vom Winterdreck befreit, innen alles gereinigt, Grundausstattung ergänzt, Mast wieder drauf, Segel wieder drauf, neue Sprayhood und im Wasser... Schönes Gefühl.

Am Samstag jetzt kommen Freunde und wir segeln das erste Stück unserer langen Reise dieses Jahr. Es geht ins Mittelmeer. Ich bin gespannt.
Den Verlauf der Reise, die mit Familie und Freunden gemacht wird dokumentieren wir diesmal genau. Standortmeldungen gibt es auch bei Trans-Ocean, dem Verein zur Förderung des Hochseesegelns. Dort einfaach nach der BEFANA suchen.

ein paar Sachen müssen aber noch besorgt werden. Schließlich soll die Ausstattung noch etwas gehoben werden.

Heute gehen Basti und Anna von Bord. Ich bin sicher, dass die beiden Ihre SKS Prüfung super absolvieren. Viel Erfolg Ihr beiden. Die 4 Tage mit Euch haben wie immer viel Spaß gemacht.

Redakteur

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26.01.2018, 17:25

Wir sind bereit...

Morgen geht´s nach Düsseldorf auf die Messe. Einige Anschaffungen für die BEFANA stehen an unter anderem wollen wir für unsere Gäste automatische Rettungswesten beschaffen. Jeder soll sich wohl fühlen.

AIS-Transponder, aktiver Radarreflektor, Schallsignal, LED Umrüstung, und so weiter. Die Liste der Wünsche reißt nicht ab und so haben wir morgen sicher volles Programm.

Abends noch eine Veranstaltung bei KHP wegen der Elba Regatta im Oktober.

Und Ende März kommt die BEFANA ins Wasser zurück. Freu freu freu,,, Gleich im April gibt es noch zwei Power Kurse SBF Binnen und See auf der Befana. Welche Segelschule kann das bieten?
Praxisnahe Ausbildung mit Unterbringung auf der eigenen Schulungsyacht.

Da sich kürzlich ein Mitglied meines Vereins "Trans-Ocean" beschwert hat, wir würden Werbung auf deren Homepage machen, werden wir unseren Webauftritt ab Februar überarbeiten. Wollen wir doch niemanden verärgern. Aber so viel Zeit muss sein.

Übrigens sind noch 3 Törns zu absoluten Sonderpreisen zu haben.
Ijsselmeer - Zeeland
Zeeland - Dover
Dover - Solent

näheres dazu in einer der nächsten Rundmails. lasst Euch überraschen.

Redakteur

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21.12.2017, 15:01

Karibik 2017 - wir kommen bestimmt wieder...

Gezweifelt haben wir am Anfang. Ob wir wirklich gut 8 Wochen, nach dem die beiden Hurrikans IRMA und MARIA die Karibik, besonders die Virgin Islands, verwüstet haben - und ich meine wirklich verwüstet - dort überhaupt hinfahren sollen.
Diese Frage haben wir uns - die beiden Crews - vorab schon intensiv gestellt. Krisensitzungen wurden anberaumt, besprochen, was zu tun sei.
Und quasi einstimmig haben wir entschieden, dass wir dort segeln gehen wollen. Und wir haben es keine Minute bereut.

Einzig die von den Überschwemmungen übrig gebliebenen Plagegeister, in Form von sehr aggressiven Moskitos und Sandfliegen, machte uns teilweise zu schaffen. Die scheinen gegen jegliche Art von Insekten-Abwehr-Sprays vollkommen immun zu sein.

Was wir an Zerstörungen gesehen haben, ist mehr als eine Katastrophe. Zerstörte Marinas, weggerissene Stege, gesunkene Yachten, Mastbrüche, Katamarane von gut 25 Tonnen, die rücklings auf Hausdächern lagen. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat.
Abgedeckte Häuser - und zwar geschätzt 85 % aller Häuser, wenn Sie denn noch standen. Palmen, deren Köpfe einfach weggeflogen sind, kahl geblasene Mangrovenwälder und nicht zuletzt die Autos auf den Inseln. Von 100 Autos und LKWs sind geschätzt nur 5 - 10 % unbeschädigt davon gekommen.

Aber die Einheimischen sind fleißig dabei alles wieder herzurichten. Häuser werden wieder aufgebaut, Dächer gedeckt, Schrott weggefahren, Marinas repariert, Palmen werden gepflanzt und Autos werden repariert. Es wird geputzt, gehämmert und gestrichen was das Zeug hält.

Und wir waren überall herzlich Willkommen. Freuen sich doch die Einheimischen über jeden Gast, der nicht seine Reise abgesagt oder verschoben hat. So viel Herzlichkeit bei all dem Leid.

Leon (siehe oben) der Barkeeper von Foxy´s Tamarind Bar auf Jost van Dyke ist ein gutes Beispiel. Abgesehen davon, dass er mit Abstand die besten Painkiller gezaubert hat, hat er uns bei jedem Besuch begrüßt wie alte Kumpels. Und mit einer Freude stand er jeden Tag hinterm Tresen.

Nach etwas abenteuerlichem Hinflug, haben wir diese beiden Törns als sensationell gut empfunden. Und - wir werden wieder kommen. Das ist sicher.

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Redakteur

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