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20.06.2018, 14:06

Wieder auf der BEFANA

So. Ich bin wieder in La Coruna. Befana geht es gut. Es wackelt aber ordentlich hier am Steg. Offen zu der Hafeneinfahrt der großen und so hüpft unsere Hexe ½ Meter rauf und runter, wenn draußen einer vorbei fährt. Können sich die Jungs schon mal dran gewöhnen…

Gestern der Flug war wieder ne Katastrophe. Der erste Flieger ne Stunde Verspätung – und der zweite dann logischerweise weg. Der war pünktlich. Ärger macht sich breit. Und am Serviceschalter von Iberia 40 Leute, die sich erkundigen wollen. Personal: 2 Personen, wovon einer nur zuhört.

Gregor versucht die Hotline zu erreichen. Niggese passiert. Schließlich bekommen wir von einem freundlichen Herrn der Fluggesellschaft dann doch kurzfristig noch 3 Tickets. Weiterflug um 19.30. Ankunft La Coruna: 21.00 Uhr.

Na, so war das nicht geplant. Fabian und Aaron warten sicher schon ungeduldig… Weit gefehlt. Die beiden waren am Strand, haben schon mal Bier gekauft und natürlich auch davon probiert. Und als wir ankommen, sitzen ssie aufem Nachbarboot und amüsieren sich mit 2 älteren Herren einer deutschen Yacht mit… Bierchen.

Der Abend war lang und es gab natürlich viel zu erzählen. Die Jungs sind alle gut drauf und der Törn verspricht gut zu werden. Spür ich.

Heute große Wäsche bei mir. Die Jungs gehen einkaufen und Pablo – mein spanischer Monteur war auch da. Klappt doch.

Befana hat wieder ein voll funktionsfähiges Ladegerät und ich hoffe, das funktioniert auch alles. Vereinbarter Preis ist gezahlt und morgen kann es los gehen. Soll ja ordentlich Wind geben. Bis 25 Knoten. Allerdings von achtern. Das scheint ja dann nicht so schlimm zu sein. Wir werden sehen.

Heut Abend geht´s erst mal lecker Meeresgetier essen. Und lecker Weinchen trinken. Bin gespannt.

Redakteur

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10.06.2018, 18:23

La Coruna - Iwwero

Es sieht tatsächlich so aus, als würde mein Blog auch hin und wieder gelesen werden. Jedenfalls kommen ab und zu Kommentare von Lesern rein. Na, da scheint ja die Schreiberei doch nicht ganz umsonst zu sein. Was ich allerdings bei meinem Provider vermisse – man kann keine Bilder in den Text des Blogs einfügen. Jedenfalls hab ich´s noch nicht hingekriegt. Wenn einer nen Tipp hat?...

Aus diesem Grund hab ich in der Rubrik „Reisen und Bilder“ (Button links am Rand) eine neue Galerie eingefügt. Die Reisen der Befana. Da sind jetzt schon mal 100 Bilder drin, vom Kauf in 2017 bis zur Überführung mit dem Zwischenziel La Coruna. Wen´s interessiert…

Außerdem wurde die Charter-Galerie endlich mal um die Reisen Malta, Kanaren und Karibik ergänzt. Da sind wirklich tolle pics dabei. Das macht Lust auf Meer. Und an dieser Stelle danke an Schorsch, Manfred, Jürgen, Ludwig und den Rest der Karibik-Truppe für die tollen Aufnahmen.

Aber zurück zur BEFANA-Reise.
Gestern Rückflug von La Coruna… Hoffentlich das vorerst letzte Abenteuer dieser Art. Es hat schon morgens angefangen…

Am Abend vorher, auf dem Weg in die Altstadt, sind wir am Taxistand vorbeigekommen, wo angeblich immer Taxen stehen. Man braucht nicht vorzubestellen sagt man uns, das klingt ja gut.

Ziel war aber ja in die Stadt, lecker Meeresfrüchte essen. Wir suchen eines der vielen Restaurants aus und ich hab bei dem Chef (spricht übrigens sehr gutes Deutsch) nachgefragt, ob er ne gemischte Vorspeise aus Meeresfrüchten für drei Personen machen kann. Macht er… Ich bestelle einen halben Liter Weißwein dazu und dann kommt´s… Als erstes bringt er ne Flasche. 0,75 sind ja schließlich nicht viel mehr als ein halber Liter.

Dann fängt er an aufzufahren, 1. Teller, 2. Teller, einer besser als der andere… ich bestelle inzwischen meinen Hauptgang, ein 250 gr dry aged Entre Cote… dann 3., 4., 5., 6., 7., Teller. Alles voll mit sehr leckeren Sachen. Das geht so weiter bis ca. zum 10. Teller, bis ich ihn einbremse und sage es reicht. Wir sind satt… und ob ich denn das Steak wieder abbestellen kann. Klar, meint er grinsend, hat er sich eh schon gedacht. Na dann is ja gut. Ich hätte nix mehr rein bekommen. Der Schnaps, ein spanischer Grappa, ging dann wohl noch auf´s Haus.

La quenta per favor… 210 Euro für 3 Personen. Na Sven hat ihn noch auf 190 runter gehandelt. Redet mit ihm, woher er so gut Deutsch kann. Da stellt sich heraus, dass er in Darmstadt studiert hat und 3 Jahre in der Göbelstraße gewohnt hat. Die Welt ist ein Dorf. Selten so lecker gegessen. Aber auch selten so gefoppt worden. In 10 Tagen geh ich mit meinen Jungs nochmal hin und dann reden wir vorher übern Preis. Der versteht mich nämlich ganz gut… Damstädter…

Ich also gestern Morgen, bissl knapp mit der Zeit, mit meinem Handgepäck zum Taxistand. Keiner da. Na toll. Ich warte 10 Minuten, 20 Minuten… endlich kommt da ein Taxi vorbei. Ich winke. Er winkt zurück. sehe im Augenwinkel , dass er einen Fahrgast drin.hat. Langsam werde ich panisch, weil meine Boardingzeit in ner Stunde ist. Und die Fahrt zum Flughafen dauert auch 20 Minuten. Aber er kommt zurück und ich bin noch pünktlich am Airport. Eingecheckt hatte ich schon online und die Bordkarte auf dem Handy.

Der Flughafen ist Gott sei Dank so klein, dass ich schnell durch die Sercurity bin. Alles geht gut. Umsteigen in Madrid. Nicht mehr so gut.
Flieger ist zwar pünktlich zum Boarding bereit, aber die Franzosen streiken wieder Mal. Die Fluglotsen lassen nur wenige Flugzeuge in den französischen Luftraum. Außerdem in Frankfurt Gewitter. Fazit: 1 Stunde Verspätung.

Sven und Simone fliegen über Lissabon. Die erwischt es schlimmer. Kommen gegen 23 Uhr erst nach Hause.

Ich bin wieder in Iwwero. Meine Süße hat mich vom Flughafen abgeholt und wir haben viel zu erzählen. Der Abend wird lang.

Diese Woche gibt´s auch hier viel zu tun. Vorbereitung für 2 oder 3 Crewtreffen, Segler-Info-Tag am Samstag von 17 bis 20 Uhr und natürlich das Highlight der Woche: Tag der offenen Höfe in Iwwero

Da wir da auch mitmachen, ist halt immer was zu tun. Wer übrigens am Sonntag Zeit hat… das lohnt sich. Ein Blick in die schönsten Höfe des Dorfes. Und da sind ein paar wirkliche Kracher dabei.
Bei uns gibt´s original Painkiller… das ist DER Cocktail aus der legendären Soggy Dollar Bar auf Jost van Dyke in der Karibik, Carib beer und immer was zu erzählen und zu erleben.

Na dann… man sieht sich. Entweder beim Seglertreffen am Samstag oder beim Tag der offenen Höfe.




Redakteur

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08.06.2018, 14:58

Der Fluch der Biskaya

Die Biskaya… schon schreckliche Geschichten darüber gelesen und gehört. Lastet da vielleicht ein uralter Fluch auf der Biskaya? Oder ist alles nur Seemannsgarn. Also Geschichten, die man als Seemann den Landratten erzählt, um sie damit zu beeindrucken.

Also ich hatte am Montag den ganzen Tag ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch. Obwohl ich sonst nicht ängstlich bin und ja schließlich weiß, was ich tue.
Mit dem gewissen Respekt und der Umsicht eines erfahrenen Skippers.

Folgenden Plan hatte ich die ganze letzte Woche schon im Kopf. Immer wieder im Geiste hinterfragt, und immer wieder zu dem gleichen Schluss gekommen. Montag laufen wir kurz vor dem Abend HW aus.

Proviant wurde gekauft, Essen vorgekocht. Das Schiff nochmal inspiziert, vollgetankt. Um 20.30 Uhr Start. Vor uns liegen etwa 350 Seemeilen über den offenen Atlantik. Die Überquerung des Festlandschelfs (der Übergang von einer durchschnittlichen Wassertiefe von etwa 80 – 120 Meter relativ schnell auf 4000 Meter abfallend. Steile Schlucht: Sieht man sehr gut auf Google Earth).
Zur Information, wenn da Wellen vom Atlantik Richtung Festland laufen, können Brecher entstehen, die mehrere Mal höher sind, als die Welle im tiefen Wasser. Und sie brechen, d. h. sie überschlagen sich. Für jeden Surfer eine Freude, für den Segler Lebensgefahr. Na gut. Deshalb ja auch mein Respekt.

Aber das Wetter sah für die nächsten Tage ja gut aus. Welle zwischen 1,00 und 1.50 Meter, Wind raumschots bis halb mit Stärken zwischen 12 und 20 Knoten. Das wäre ja super, wenn das so stimmt.

Wir sind guter Dinge. Der Wachplan ist erstellt und der Notfallplan auch. Sven und Simone wissen also Bescheid. Wache in der Nacht: 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr Sven, 23 – 02 ich, dann wieder 3 Stunden Sven und den Rest ich. Dazwischen sollte ein bisschen geschlafen werden. Die Zeiten hat Sven sich aussuchen dürfen, auch wenn er anfangs üb er die Hundewache von 02.00 bis 05.00 etwas gemeckert hat. Einer muss sie ja gehen.

Wetter passt also. Jimmy Cornell hat visuell auch zugestimmt – na dann los.
Und ich sag es Euch… Es ist tatsächlich ein Fluch. Aber der Reihe nach.

Von Brest aus abgelegt, fährt man erst mal ca. 4 -5 Stunden durch den betonnten „Kanal“ bis zur letzten Gefahrentonne, einer Westtonne. Die steuern wir an. Gegen 23 Uhr wird es dunkel. Wir haben schon lange die Positionslaternen an und beobachten das Treiben um uns herum. Schiffe kommen herein, andere fahren auch raus. Alle schön beleuchtet. Sven und ich sitzen im Cockpit und steuern abwechselnd die BEFANA.Es fängt auf einmal an zu schütten, wie aus Eimern. Mein Ölzeug ist nicht ganz dicht, wahrscheinlich vom Waschen die Imprägnierung raus. Ich friere etwas. Wir fahren mit Maschine und wollen zu der besagten West-Tonne. Mittlerweile ist es stockdunkel. Wir sehen auch die ganzen Fischer um uns herum. Die haben alle genügend Abstand und es kann nix passieren.
Plötzlich – wir sind beide ziemlich erschrocken.. ein riesen greller Scheinwerfer direkt auf uns gerichtet. Geschätzter Abstand ca. 600 – 700 Meter. Und kommt natürlich näher. Durch das Blenden des grellen Lichts können wir auch keine Positionslampen von dem mehr sehen. Der war da vorher definitiv nicht. Jetzt schaltet er seine Pos.-Lampen ein und grün über weiß. Der hat sie doch nicht alle. Ein Trawler mit Schleppnetz und mit 7-10 Knoten Fahrt direkt auf uns zu. Der Strahler sollte ne Warnung sein. Spinnt der? Ich versuche auszumachen wie sein Grenzkurs ist, um mich vom Acker zu machen, steure die BEFANA um 180 Grad auf Gegenkurs. . Aber steuert anscheinen auf mich zu. Jetzt erkennt Sven das Backbordlicht von dem und wir drehen wieder über unsere Backbordseite ab. Da rauscht er auch schon mit voller Fahrt hinter uns durch. Keine 50 Meter entfernt. So ein Riesen Arschloch. Der hätte uns glatt versenkt.

Wir schauen jetzt noch genauer hin in der Dunkelheit. Aber wenn einer seine Lichter nicht an hat, kann man ihn eben auch nicht sehen. Wir entdecken noch 2 davon. Ein gutes Beispiel von einem verantwortungsvollen Fischer haben wir aber auch. Einer von denen – etwas später – funkt auf Kanal 16:
Sailingvessel under Engine, in Position 43°..minutes north, and 004°..mintues west, Speed 6,5 knots, beering… 243°… please keep more distance of our boat….we are on work, please call on channel 16… one, six… over..

Ich melde mich mit BEFANA und frage nach dem Abstand.
Da meint er 500 yards seien okay.
Super, machen wir. Und auf dem Radar kann ich gut den Abstand einschätzen. Klasse Kerl. Geht doch auch so. Er bedankt sich.

Gegen 02.30 passieren wir die Tonne West und setzen Segel. Läuft ab jetzt. Wir sind im freien Seeraum, keine bis wenige Fischer mehr hier draußen. Und gegen 10 Uhr morgens sollten wir das Festlandschelf passiert haben. Alles super so weit. Es hört auch zwischendurch mal wieder auf zu regnen. Aber von Sonne und Wärme keine Spur. Allen ist trotz guter Kleidung schon ziemlich kalt. Und jeder ist froh, wenn er mal für eine oder 2 Stunden unter die Sprayhood oder nach unten kann.

Wir laufen mit Wind von achtern nur unter Vorsegel bis zu 7 Knoten. Die Strömung setzt noch einen Knoten drauf und so kommen wir zügig voran.

Crew: Sven macht seinen Job sehr gut. Simone steuert auch mal. Aber sie hat bisschen Probleme mit dem nach unten gehen. Toilettengang und prompt wird sie seekrank. Wie aus heiterem Himmel. Nicht so schlimm, wie manche anderen, aber ein paar Mal muss sie doch über die Reling. Sven und mir geht´s hingegen gut. Wir haben alle Rettungswesten an und sind mit den Lifelines am Boot gesichert.

Die ersten Nachtwachen laufen nicht so regelmäßig. Keiner von uns kann während der Freiwache richtig schlafen. Und so teilen wir uns das etwas anders ein. Klappt aber auch. Jedoch fallen die Mahlzeiten bei allen etwas spärlich aus. Keiner will richtig was essen und jeder macht sich halt was, wenn er gerade Hunger hat. Soll halt so sein.

Der Dienstag läuft gut. Die Nacht auf Mittwoch auch im Wesentlichen. Die Übergaben zu den Wachwechseln werden professioneller. Und wir freuen uns auf die Dämmerung. Die ganze Nacht sind wir mit Radar gefahren, um so eine Situation wie mit dem Fischer nicht mehr zu haben. Aber das geht halt auch auf die Batterien. Die Radarantenne hat immerhin 2 KW. Also fahren wir immer mal wieder mit dem Motor ein Stück oder lassen Jöns einfach im Leerlauf mitlaufen.

Gegen Mittwochabend brennt allerdings am Schaltpanel am Kartentisch eine rote Warndiode. Ohweih. Die Batterien. Wir machen als die Selbststeueranlage mal aus und auch das Radar schalten wir ab… Beobachten den Ladezustand der Batterien. Bloß nicht in den Keller fahren. Maschine läuft also mal mit und die Ladekapazität steigt etwas. Irgendwann um 23.00 Uhr Warnton, wegen Tiefentladung. Ich schau auf den Voltmeter und erschrecke. Ladezustand unter 10 Volt. Das ist normalerweise das Todesurteil von Batterien. Wir haben 3 mit je 140 Ampere. Das kann teuer werden, wenn die abkacken. Ich lese Im Handbuch. Messe den Strom am Laderegler, an der Trenndiode und an den Batterien selbst. Aber mein Gerät, ein einfacher 12 Volt Phasenprüfer, leuchtet. Scheint doch alles zu funktionieren. Wir zerbrechen uns die Köppe…

Wir schalten alle Verbraucher ab. Sämtliche Navigationsgeräte und die Innenbeleuchtung. Es brennen nur unsere Positionslampen und das Kompasslicht. Trotzdem geht die Batterieladung immer weiter in den Keller.

Die BEFANA hat eine Notschaltung, dass wenn die Batterien entladen sind alle Verbraucher abgeschaltet werden und nur noch die Positionslichter den Reststrom bekommen. Das funktioniert auch. Nix geht mehr aufem Kutter, außer rot/grün und Hecklicht.
Aber gegen 03.00 Uhr morgens gehen auch diese fast aus. Man sieht uns nicht mehr. Außer auf einem Radar. Totaler Blindflug.
Ich hänge die Taschenlampe, die mir Basti mal geschenkt hat über den Kompass, dass wir wenigstens unseren Kurs ablesen können. Funktioniert.

Wir legen die Hupe bereit und eine starke Lampe zum Anstrahlen der anderen. So wie es der Fischer auch gemacht hat. Nur der halt mit Absicht.

Gott sei Dank haben wir noch unsere Powerbänke, um wenigstens unsere Handys am Laufen zu halten. Navionics weist uns zuverlässig den Weg.

Gegen 04.00 Uhr versuche ich über mein Handfunkgerät die Küstenwachen zu erreichen, um die wenigstens über unsere Geisterfahrt zu unterrichten. Ohne wirklich Hoffnung zu haben, dass meine Handfunke so weit gehört wird. Reichweite normalerweise so ca. 1 – 2 Seemeilen mit vernünftiger Transmission, wir sind aber mindestens 20 Meilen vom Land weg. Und tatsächlich… beim 2. Versuch meldet sich Coruna-Traffic. Nette Menschen dort am anderen Ende. Nach Bekanntgabe unserer aktuellen Position, unserer Geschwindigkeit und dass wir mit Maschine fahren erkläre ich ihm, dass wir totalen Stromausfall auf der BEFANA haben. Kein Licht, keine Navi-Instrumente, nix mehr.
Er fragt mich obligatorisch ab. Schiffslänge, Farbe des Rumpfes, wie viele Personen an Bord, ca, ETY (Ankunftszeit für La Coruna). Fragt ob wir Schlepphilfe benötigen oder Begleitung. Nein brauchen wir nicht. Aber eine Securité Meldung für alle anderen Schiffe wäre nicht schlecht. Macht er prompt und nach ner halben Stunde ist keiner mehr wirklich um uns herum. Er wünscht uns alles Gute und bedankt sich sehr für die Information unseres Blindfluges. Wir sind erleichtert. Gut dass ich die kleine ICOM habe.

Gegen 08.30 Uhr machen wir in La Coruna, Real Club Nautico fest. Alle sind geschafft und froh dass der Ritt ein Ende hat. Und der Fluch der Biskaya uns hat am Leben gelassen. Aber es regnet in La Coruna und es ist zu kalt. Nur 15 Grad.

Nachdem wir jetzt alle mal richtig ausgeschlafen haben, war heute ein Techniker da und hat die Ladeeinrichtungen durchgemessen. Der Übeltäter ist gefunden. Die Trenndiode zwischen Lichtmaschine und Batterien hat ne Macke und lädt nicht mehr. Das Bauteil ist relativ neuwertig und hat noch nicht wirklich viel leisten müssen in seinem Leben.

Ich bin ja nicht abergläubisch. Aber die verfluchte Biskaya hat schon was Mystisches. Spuky… sowas.

So heute haben Sven und ich die BEFANA vom Salz der BISKAYA befreit und der Fluch ist von unserem Schiff abgewaschen. Ab jetzt kann´s dann auch mal wärmer werden. Wir fahren ja nach Süden.

Aber auch schöne Seiten hatte die Überfahrt. Jeden Tag und immer wieder Delfine mit uns und direkt am Boot. Die freuen sich über jede Gesellschaft. Springen durch die Luft und tauchen mit unter dem Boot durch, Springen wieder und wieder durch die Bugwelle oder lassen sich hinter uns herziehen. Sehr geiles Schauspiel und sehr schöne Tiere...


04.06.2018, 17:02

Heute schreibt Simone mal einen Blog

Jetzt sind wir bereits über eine Woche unterwegs, die Zeit vergeht und haben selbst noch keine Zeile geschrieben. Zum Glück ist Micha disziplinierter. Bevor wir heute Abend mit dem Hochwasser Brest verlassen und La Curuna entgegensteuern, nutze ich die letzten Stunden mit Strom um das Erlebte in Worte zu fassen.

Und zu Beginn spreche ich erst mal für mich alleine: der Zugeraasde (hess. für kein Einheimischer) kann die Zeiten meiner Kindheit und Jugend in Iwwero gar nicht kennen, in denen am Tag drei Busse nach Darmstadt fuhren. Ja, dann kann man sich schon mal aufs Busfahren auf Jersey freuen, zumal das Miteinander von Passagieren und Busfahren ausgesprochen höflich ist. Ihr könnt mal probieren was passiert, wenn ihr zu Hause den Fahrer grüßt und euch beim Aussteigen für die Fahrt bedankt……

Fürs St. Helier-Hafenkino haben die sieben Franzosen auf (vermutlich) Junggesellenabschied gesorgt, gute Mugge hatten sie dabei und eine Napoleon-Uniform. Für die Badehosen hat es wohl nicht mehr gereicht, dann schwimmt es sich auch so (also eben nackt) im Hafenbecken. Irgendwann am Abend haben sie abgelegt, nur um ca. 2 Stunden später wieder einzulaufen. Da scheint der Getränkevorrat nicht bis St. Malo gereicht zu haben…

Nach unserer Ankunft in Frankreich zeichnete sich recht schnell die „einseitige“ Ernährung für die kommenden Tage ab: Galettes, Mies- und Jakobsmuscheln, Baguette, Käse und Wein. Aber sind wir uns einig: es könnte schlimmer sein Kam es für mich auch am 2. Törntag. So ne sch*** Kabbelsee macht echt kein Spaß, schon gar nicht, wenn der nächste Hafen noch mind. 3 Stunden entfernt ist. Die gute „Breizh Cola“ hat mich letzten Endes bei Laune gehalten.

Ebenfalls für gute Stimmung sorgte dann der Törn von Roscoff zum Aber Wrac’h: Sonne, angenehme Temperaturen und Leuchttürme als Wegbegleiter. Der von Sven und mir gehasst-geliebte Phare de L‘lle Vierge diente sehr lange Ansteuerungshilfe, ließ sich (fast) umrunden und war an dem Tag ein klasse Fotomotiv. Wer von euch mal in die Bretagne kommt, ein Besuch des höchsten gemauerten Leuchtturms der Welt lohnt: zu beachten sind jedoch die Gezeiten, die die Fährüberfahrt zum Inselchen nicht an jedem Tag zulassen, Abfahrt im Hafen von Aber Wrac’h. Wir haben es im letzten Bretagneurlaub im 4. Anlauf geschafft.

Hafenkino Aber Wrac’h: gleich zwei Boote, die mit uns am Vortag in Roscoff lagen, treffen nach uns ein. Das junge Londoner Pärchen der „Seasalter“ und ne Bavaria mit „Bugnasenschoner“, Besatzung zwei Franzosen Ü 50 (60?). Franz. 1 springt mit Leine an Land, Franz. 2, der kleine Anlege-Rambo, hält mit Schmackes auf den Steg zu. London will beim Anlegen helfen, plaudert mit Franz.1, sie schließen Freundschaft, müssen die Leinen loslassen, während der Nasenschoner seinen Job macht, Franz. 2 mit gut Tempo zurücksetzt, auf dem Boot nach vorne läuft um die Leinen neu zu richten und derweil im Rückwärtsgang durch das Hafenbecken treibt. Zu guter Letzt lag aber auch die Bavaria sicher und ohne größeren Fremdschaden fest vertäut im Hafen.

Die Weiterfahrt nach Brest verläuft ruhig, fast zu ruhig, vom Motorengeräusch abgesehen. Selbst der gerne von Wellen umtosende Phare du Four zeigt sich von seiner zahmen Seite. Spät abends läuft noch eine 50 Fuss lange Beneteau in Brest ein, steuert hinter der Befana den Pier an. Sven und ich leisten Anlegehilfe, die beiden Schweden haben einige Stunden im Kielwasser hinter sich, freuen sich, dass sie so schnell fest sind. Wir kommen ins Plaudern und es stellt sich heraus, sie haben auf ihren Weg gen Süden ebenfalls die Staande Mast Route befahren. Das verbindet

Brest selbst hat, soweit sich das erkennen lässt, wenig Charme – aber Pinguine! Und die „wohnen“ gar nicht weit vom Hafen im Oceanopolis. Somit war das Ziel für unseren Sonntagsausflug klar (um nicht sogar zu sagen, schon als Micha im vergangenen Herbst die Gesamtroute vorgestellt hat Und warum, wird sich der ein oder andere von euch fragen, dieser Hype um die Pinguine? Weil diese kleinen, entscheidungsträgen, watscheligen Frackträger einfach mega geil sind. Und du dir hier bei diesen Temperaturen selbst vorkütst wie de Penguin (frei nach ner Saftwerbung Ende der 1990er Jahre, es sprach das Kölsch). Leider wird die Zeit nicht reichen, um nachzusehen, ob das eine Tierchen jetzt endlich im Wasser gelandet ist oder immer noch von rechts nach links tippelt, schaut, ob es da nicht doch genehmer wäre oder das Wasser wärmer, der Stein nicht so glatt…Hey, das ist kein verdammtes Nordbad, nun mach dich in die Brühe

Nun heißt es langsam für uns die Vorbereitungen für die Überquerung der Biskaya zu treffen. Essen vorkochen, Klamotten hinlegen, Kurs berechnen und auch nochmal duschen gehen. Ein kleiner Sonnentanz könnte auch nicht schaden (heute den ganzen Tag Dauerregen), trocken da drüben ankommen wäre echt ne Option.

Au revoir France, ola Espagna!

Redakteur

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02.06.2018, 20:17

Auf dem Weg nach Brest...

Aber Wrach nach Brest… Aber Wrach ist ein abenteuerlicher Hafen. Die Einfahrt nur ein paar Meter breit. Links ein Felsen unter Wasser, mit gelben Bojen gekennzeichnet, rechts gleich der Anlegesteg. Also die Hafenmeisterin mit dem Schlauchboot vorne weg und mir nen Platz gezeigt, wo ich rein soll.
Ich hoffe, die weiß was sie tut… Mein Schiff ist 14 Meter lang und hat 2 Meter Tiefgang. Die Kurve, die ich rückwärts damit fahren muss, ist geschätzt 240 Grad… Aber dank Bugstrahler krieg ich das gelassen hin. Die Nachbarn kennen wir schon aus Roscoff. Nette Franzosen – 2 ältere Ehepaare. Und der nächste ein Engländer mit einer ziemlich neuen Hanse. Der SEASALTER. Will auch in den Süden. Recht hat er.

Nächster Morgen – also heute – das gleiche Schauspiel vorwärts wieder raus. Hier grüßen alle freundlich. Sogar die Fischer. Unglaublich.

Heute geht es nach Brest. Ca. 40 Meilen, gegen einen sehr schwachen Wind. Segeln ist nicht drin. Atlantik – spiegelglatt. Nur ein wenig Dünung aus Nordwest. Sanft und gemütlich laufen die riesen Wellen unter der BEFANA durch. Ein langweiliger Tag heute. Jöns schiebt die BEFANA mit sechseinhalb Knoten durchs Wasser, über Grund laufen wir aber im Schnitt über 8,5 Strömung mit uns.

Brest ist nicht schön. Eine Industriestadt. Wir bekommen einen Liegeplatz in der Moulin Blanc Marina. Am Visitor Steg habe ich bei 3,90 Hochwasser zu der Uhrzeit etwa 3,80 Meter Wasser unterm Kiel, in der Seekarte steht 1,40 LAT. Hoffentlich reicht das und hoffentlich weiß auch dieser Hafenmeister, was er tut. Gesagt hab ich ihm über Funk, dass ich 2 Meter tief bin. Sven und Simone waren vorhin dort und haben festgestellt, dass da nur eine „Aushilfe“ sitzt.
Na dann…

Morgen ist Hafentag, Kochtag, Einkauftag, Besichtigungstag und Waschtag.
Tja – wir sind ja schließlich nicht zum Spaß da.

Sonst auf der BEFANA alles bestens. Wir sind im Zeitplan. Alles funktioniert hervorragend und mit Sven und Simone verstehe ich mich auch gut.
Basst… soagt der Öesterreicher…



Redakteur

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01.06.2018, 18:11

vorletzte Station vor der Biskaya

Perros-Guirec nach Roscoff. Die Hochwasser werden niedriger. Sprich – Hochwasserhöhen bei Springzeit nur noch so um die 6 Meter. Das macht die Sache einerseits natürlich entspannter, andererseits kann man auch nicht mehr überall reinfahren. Wir brauchen blaue Kartentiefen (wenn Ihr wisst, was ich meine)

Die Überfahrt nach Roscoff war eher unspektakulär. Leises Lüftchen, teils mit Maschine oder mit Segeln kommen wir dank der Strömung von hinten ganz gut voran. Um 15 Uhr sind wir bereits da. Neben uns 2 ältere Franzosen mit ner 38er Bavaria. Grüßen immer beim Vorbeigehen und wenn sie zurückkommen. Nettes Völkchen. Mal sehen wo die hin wollen. Begleiten sie uns doch schon ne Weile.

Abends fahren wir mit dem Taxi in die Stadt. Wenn man die Gassen und die Häuser so betrachtet, könnt man glauben D‘Artagnan kommt gleich mit seinem Degen aus einem der Häuser gesprungen und fordert einem zum Duell.
Wir gehen abends am Hafen essen und sind einigermaßen enttäuscht. Ich könnte dem Koch schon zeigen wie man eine Entenbrust richtig zubereitet. Aber dazu kommt es wohl nicht. Na ja is ja auch egal. Legen wir es ab unter der Rubrik: Erfahrungen.

Heute früh sind wir nach Arbe Wrach aufgebrochen. Leider den ganzen Tag Wind auf die Nase – also mit Maschine gefahren. 2 Spektakuläre Leuchttürme haben wir ganz aus der Nähe gesehen und auch die Felsen, warum die da stehen, die Leuchttürme. Sensationell, was da von Menschenhand vor ewigen Zeiten ins Meer gemauert wurde. Respekt, Respekt.
Wir sind in unserem vorletzten Hafen vor der Biskaya Überquerung angekommen. Morgen geht´s nach Brest, einmal durchatmen und Vorbereitungen treffen für die 3tägige Non-Stopp-Überquerung. Hoffen wir auf gute Winde und wenig Wellen…

Ich denke am Montag sollte das Wetterfenster passen, wenn nichts mehr dazwischen kommt.




Redakteur

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30.05.2018, 12:16

Vor dem Hafen- nix Wasser

Perros-Guirec, der erste Hafen, der tatsächlich nur bei absolutem Hochwasser erreichbar ist. Und das auch nur zur Spring- und Mittzeit. Bei Nippzeit bleibt das Gate 4 Tage geschlossen. Nicht rein und nicht raus…

Im Hafen ist dann genug Wasser für uns und andere. Es bleiben noch 30 – 40 cm unterm Kiel. Reicht ja bekanntlich die Hand breit…

Wie bisher immer – alle sehr freundlich. Wir bekommen einen Liegeplatz am Visitor-Quai und sind zufrieden. Abends gehen wir lecker essen. Muscheln auf bretonische Art, und Crêpes zum Nachtisch.

Die 40 Meilen gestern waren schon abwechslungsreich. Erst ein Stück mit Jöns, (unserem Volvo) getuckert. Dann gutes Segeln für 3 Stunden und dann natürlich mal wieder Wind direkt auf die Nase. War aber nur die letzten Meter.

Simone war von der Schockelei mit der Welle von hinten nicht ganz einverstanden und hat ein paarmal gespuckt. Aber abends hat das Essen schon wieder geschmeckt. Gut so.

Heute ist draußen Regen angesagt und so schauen wir uns mal das Städtchen hier an. Es gibt wohl einen Markt, auf dem man so einiges an bretonischen Leckerchen kaufen kann. Da geh ich jetzt mal hin.

Morgen früh geht’s weiter Richtung Brest. Aber erst mal nur bis Rosscoff. Der Hafen geht 24 Stunden und Sven und Simone kennen sich dort wohl aus.



Redakteur

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28.05.2018, 18:55

On the way

Heute Morgen ging´s endlich weiter. Wir wollen ja schließlich nicht auf den Kanalinseln bleiben. 07.00 Uhr klingelt der Wecker. Denn um 09.30 geht der Gate zu. Das heißt die Schwelle vom Hafen zum Vorhafen wird bei einem Wasserstand von 2,2 Meter einfach hydraulisch angehoben und dann steht auf der Anzeige 0,0. So bleibt bei Niedrigwasser noch genügend Tiefe im Hafen übrig.

Also haben wir uns gegen 09.00 auf die Socken gemacht. Ausgelaufen 3 Stunden nach Hochwasser. Erst zur Tanke und den Dieselvorrat wieder aufgefüllt. 100 Liter Diesel für 62 Pfund. Kann der Sprit bei uns nicht auch so billig sein?

Dann bei der Port-Control über Funk abgemeldet und raus aus Jersey.
Kompass nach Südwesten ausgerichtet und jetzt sind wir wieder in Frankreich. Saint Quay Portrieux heißt der Hafen. Sehr netter Hafenmeister.
Hilfsbereit, spricht fließend Englisch und hat gesagt, wenn das Hafenbüro um 18 Uhr schließt, kann er auch zum Schiff kommen kassieren. Wifi-Code und Zugangscode zu den Sanitäranlagen hatte er auch schon dabei. So schön kann´s sein.

Übrigens sind hier alle recht cool unterwegs. Wir werden sogar draußen von den Fischern gegrüßt. Unfassbar. Haben wir so noch nie erlebt.
Ansonsten alles in Butter aufem Kutter. Heut gibt´s wieder mal Gulasch vom Capitano gekocht. Da wird die Crew aber reinhauen… Die beiden S., meine Mitsegler sind sowieso immer am Essen. Morgens mittags abends immer am Futtern die zwei. Macht aber nix. Ich krieg ja auch immer was davon ab. HHmmm…

Redakteur

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26.05.2018, 20:08

Befana ist wieder manövrierfähig

Seit vorgestern bin ich wieder auf der BEFANA. Alles super. Ich fühl mich wohl auf meinem Schiff. Bin zu Hause. Gestern mit Freunden hier auf Jersey getroffen und wir sind mit dem Mietwagen mal ein bisschen über die Insel gefahren. Die haben echt klasse Strände hier. Alles ist sauber und aufgeräumt. Man sieht richtig, dass hier Kohle ist.

Heute früh sind Sven und Simone hier aufgeschlagen. Schon relativ früh hab ich Sie vom Hafen aus auf der anderen Seite gesehen. Sven hat das Schaltpanel für das Bugstrahlruder dabei – und ?

Eingebaut und geht. Da sachste nix mehr. An mir ist halt doch ein Ingenieur verloren gegangen. Hab ich doch den Übeltäter eindeutig entlarvt, nachdem ich das halbe Schiff auseinander genommen hab.
BEFANA ist jetzt wieder voll manövrierfähig.

Morgen bleiben wir noch hier in St. Helier auf Jersey , denn Simone und Sven wollen mit dem Bus fahren. Warum eigentlich hier? In Iwwero gibt´s doch aach en Bus… Spaß
Natürlich wollen sie sich die Insel angucken. Ich bleib mal hier und bewach das Boot.

Am Montag geht´s dann weiter Richtung Frankreich. Freu mich schon auf frisches Baguette und Käse und Weinchen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Franzosen sieht man ja auf dem Bild.. Jersey Cheese und Continental Cheese…



24.05.2018, 09:40

Zurück nach Jersey- zur BEFANA

Ich sitze im ICE nach Paris. Leider hab ich aufgrund einer technischen Störung den frühen ICE verpasst. Heute Abend will ich wieder auf der BEFANA sein. Auf Jersey. Da bin ich jetzt aber mal gespannt, wie mein Reisetag so verläuft. Sämtliche Widrigkeiten, die einem widerfahren können, streifen heute meinen Tag.
Erst die 18 minütiger Verspätung des Regionalzuges und dann noch der Eisenbahner Streik in Frankreich. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das hinbekomme. Man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben.

Eigentlich ist Zugfahren ja vollkommen entspannt, wenn alles klappt. Man kann Kaffee trinken, sich die vorbeiziehende Landschaft ansehen und natürlich im PC rumtickern.

Sven und Simone reisen morgen. Hoffentlich klappt bei denen alles besser. Hoffentlich kommt heute noch mein heiß ersehntes Ersatzteil für das Bugstrahlruder. Hatten die mir auch versprochen, dass es gestern kommen sollte. Nix ist passiert. Wenn das Teil heute noch mit DHL kommt, könnten die beiden es mitbringen und die BEFANA wäre wieder voll manövrierfähig.
Aber ich bin ja Berufspirat. Und so kriege ich auch die An- und Ableger ohne das Teil hin. Aber bequemer wäre es.

Meine Freunde, die schon auf Jersey sind, möchte ich heute Abend noch treffen. Wenn alles klappt, bin ich um 19 Uhr auf der Insel. Schön wärs.

Morgen ist dann Wasch- und Putztag aufem Kutter. Einkäufe stehen an und so wird das morgen bestimmt auch ein 8 Stunden Arbeitstag. Aber ist ja alles freiwillig.

Samstag noch ein paar Vorbereitungen und Besprechungen und dann geht es Richtung Brest. Das Wetter soll ja ganz gut werden.

Redakteur

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